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Archive for the ‘Bewertung: 5’ Category

Warum meine Seite „Lokuszeit“ heißt, weiß man eigentlich.
Ich habe das Ganze mal bei „Über Lokuszeit“ verfasst und generell scheint mein lieber Mitbewohner nicht der einzige zu sein, der nur oder vor allem auf der Schüssel Zeit zum Lesen findet.
Damit habe ich meine kleine Nische in der (Buch-)Blogger-Welt gefunden. Der Aufhänger ist interessant, witzig und eigentlich kennt ihn jeder.

Diese Nische ist in Bücherkreisen auch schon eine Weile bekannt. Hier und dort findet man auf privaten, wie Geschäfts-Klosetts „witzige“ Bücher zum Mal-eben-kurz-drin-blättern. Leider handelt es sich hierbei zumeist um mit flachen Kalauern gespickte oder zum Teil auch geschmacklose Büchlein, die spätestens nach zwei Seiten keine Lust mehr darauf machen, sitzen zu bleiben, sondern möglichst schnell das Badezimmer wieder frei zu machen. Absicht? Man weiß es nicht. Aber in jedem Falle ärgerlich, zieht man in Betracht, dass das Geschäft auf dem Örtchen eben für viele die einzige Möglichkeit ist, sich zu entspannen und ein oder zwei Seiten zu lesen. (mehr …)

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Schon das letzte Buch aus dem Hause FESTA begeisterte mich schwer. Nach wie vor ist „Dying To Live“ mein Lieblingsbuch und das merkt jeder, der mit mir darüber redet.
Doch neben all seinen Gefühlen, die „Dying to Live“ in mir Auslöste – Trauer, Bedrücktheit, Hochgefühle, usw. löste es etwas nicht aus. Nämlich echtes Grauen.
Die Schicksale dort waren schrecklich, waren traurig und schockierten. Doch echter Horror blieb aus, denn das war nicht die Intension vom Autor Kim Paffenroth.

Necrophobia 3 ist, wie auch Paffenroths Roman absolut nichts für schwache Nerven. Oh nein. Ich habe echtes Grauen erlebt. In diesem einen von drei Büchern… Der Festa-Verlag hat gezeigt, wie es geht. Und damit verdammt guten Geschmack bewiesen. Nach diesem Buch weiß man, warum Frank Festa als „Horror-Papst“ bezeichnet wird. (mehr …)

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Ich habe schon eine Menge Bücher gelesen. Längst nicht so viele, wie so manch anderer, aber ich denke, es ist dennnoch eine beträchtliche Anzahl. Darunter waren etliche Krimis und Thriller, Fantasy-Lektüren und Jugendromane. Und wer mich etwas kennt, weiß, dass ich ein Verehrer von H. P. Lovecraft bin und so zwangsläufig auch des Öfteren ins Horror-Genre schnuppere. Und in vielen davon ging es zum Teil wirklich arg brutal zur Sache.
Aber ohne mich zu weit aus dem Fenster zu lehnen, kann ich wohl behaupten, noch nie so ein Buch, wie „Dying to live“ von Kim Paffenroth gelesen. (mehr …)

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Arkham in den 1930er Jahren. Eine Expedition bricht zur Erforschung von Gesteinen in die Antarktis auf. Während die Forscher in einer Höhle, im Eis konservierte prähistorische Lebewesen finden, wird das Lager durch einen aufkommenden Sturm von der Außenwelt abgeschnitten.
Als eines der gefundenen Wesen verschwindet, nimmt das Grauen seinen Lauf.
Und was hat es mit den seltsam geformten, titanisch großen Bergen in der Nähe zu tun?

Howard Phillips Lovecraft (* 20. August 1890; † 15. März 1937) prägte mit seinen Werken, selbst inspiriert von Poe, viele moderne Autoren und Regisseure, wie Stephen King oder Wolfgang Hohlbein. So auch mit „Die Berge des Wahnsinns“ (engl. Titel „At the Mountains of Madness“). Wer das Buch liest, findet schnell Parallelen zu Filmen, wie „Das Ding aus einer anderen Welt“.
Doch anders, als im genannten Film, artet das Buch nicht zu einem dinglichen, greifbaren Horror aus, sondern suggeriert dem Leser ein Gefühl der Abgeschiedenheit von jeglicher Zivilisation. Und das bis zum Schluss. Der Horror, den Lovecraft aufbaut, ist subtil und schleichend. Ehe sich der Leser versieht, steckt er zusammen mit dem Protagonisten des Buches, mittendrin im Grauen und findet selbst sein Zimmer nicht mehr sicher; alltägliche Geräusche werden unvertraut und Zimmerpflanzen werden zu unheimlichen Geschöpfen.
Lovecraft spielt mit der Imagination des Lesers und lässt sich dieser zusätzlich auf die Vorstellung ein, erst in den 1930er Jahren zu leben, wo es keine Handys gibt und Funk gerade die neueste Technologie ist, wird er bis zum Schluss des Buches ein beklemmendes Gefühl erfahren, wie es heut zu Tage nur noch wenige Bücher schaffen.

Ich kann Freunden des Horrors, der nicht in die Richtung des Splatter gehen soll, nur ans Herz legen, sich Werke von H. P. Lovecraft zu besorgen und diese zu lesen. Allen voran „Die Berges des Wahnsinns“, welches meiner Meinung nach eines der „wirksamsten“ Werke Lovecrafts ist, doch lange nicht das einzig nenneswerte.
Wer subtilen, beklemmenden Horror sucht, der tief unter die Haut geht, der ist hier genau richtig.

Bewertung:

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